Donnerstag, 8. Mai 2014

Lesung & Debatte rund um das Buch „Die Kombinatsdirektoren: JETZT REDEN WIR – Was heute aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist.



Ich freue mich nachfolgende von den Fürstenwalder LINKEN organisierte Veranstaltung ankündigen zu dürfen :-)

Freitag, den 9. Mai 2014, 18 Uhr, Dachetage der Kulturfabrik Fürstenwalde

Lesung & Debatte rund um das Buch „Die Kombinatsdirektoren: JETZT REDEN
WIR – Was heute aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist."

Als Gesprächsgäste hat die Fürstenwalder LINKE den Eisenhüttenstädter
Prof. Dr. Karl Döring, Generaldirektor des VEB Bandstahlkombinats
»Hermann Matern« und Vorstandsvorsitzender der EKO Stahl AG und Dr.
Peter Grabley, Staatssekretär und Stellvertreter des Vorsitzenden der
Staatlichen Plankommission, zuständig für den Bereich Außenwirtschaft,
eingeladen.

Ralf Döscher, freier Journalist und Autobiografiker bei Rohnstock
Biografien, moderiert die Veranstaltung. Dabei geht es im Schwerpunkt
auch um die deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen. Gerade jetzt in
den Tagen der russisch-europäisch-ukrainischen Krise ein Thema mit
höchstaktuellem Bezug.

Seit zwei Jahren erkunden der »Verein zur Förderung
lebensgeschichtlichen Erinnerns und biografischen Erzählens e.V.« und
Rohnstock Biografien mit dem Projekt „Generaldirektoren erzählen“ die
Geschichte der DDR-Wirtschaft. Einmal monatlich laden sie einen
Generaldirektor ein, seine Berufsbiografie und die Geschichte seines
Kombinats zu erzählen. Denn es ist höchste Zeit. Wegen des inzwischen
hohen Alters der Zeitzeugen droht ein großer Erfahrungsschatz verloren
zu gehen. Das Projekt wird von der Rosa-Luxemburg-Stiftung gefördert.
Ein Resultat dieses Projekts ist das Buch „Die Kombinatsdirektoren:
JETZT REDEN WIR – Was heute aus der DDR-Wirtschaft zu lernen ist“,
herausgegeben von Rohnstock Biografien. Die im Dezember 2013
vorgestellte Anthologie, die mittlerweile in der 3. Auflage erscheint,
lässt Wirtschaftstheoretiker und -praktiker gleichermaßen zu Wort
kommen. Die im Buch vertretenen Kombinatsdirektoren schildern mit viel
Sachverstand und Einfühlungsvermögen, was auch heute noch aus ihrem
reichen Erfahrungsschatz zu lernen ist. Die meisten von ihnen können
zwei Wirtschaftssysteme vergleichen, also Alternativen und Perspektiven
aufzeigen. „Im Respekt vor der Lebensleistung der in der DDR-Wirtschaft
Tätigen obliegt es gerade auch uns LINKEN dafür zu sorgen, dass diese
Erfahrungsberichte weite Verbreitung finden und in die Erarbeitung
strategischer Ansätze für linke Gesellschaftspolitik eingehen kann.“ so
Stephan Wende, Fraktionsvorsitzender der LINKEN Fürstenwalde.


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